Unsere bisher geförderten Projekte

Im Mittelpunkt unserer geförderten  Projekte stehen die Kinder und ihre Familien; wir wollen helfen, ihre Situation gezielt zu verbessern, wo öffentliche Mittel nicht zur Verfügung stehen.

Denn die Zeit auf Station kann durchaus schon einmal über ein Jahr dauern. So geht der Großteil unserer Unterstützung unmittelbar an die Betroffenen, so zum Beispiel:

  • Kindgerechte Ausstattung der Station Regenbogen
  • Unterstützung der Elterninitiative beim Unterhalt der Elternwohnungen, die es den Angehörigen ermöglichen, ihre kranken Kinder so oft wie möglich zu besuchen und die ausserdem eine Rückzugsmöglichkeit aus dem Klinikalltag bietet
  • Organisation von Ausflügen für die Patienten, so beispielsweise den „Herzenswunsch“ zum Nürburgring im Jahr 2016

 

Finanziell gefördert wurden folgende Projekte des Malteser Hilfsdienstes:

  • Beschaffung des Baby-Notarztwagens für die Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst Würzburg
  • Ausbildung von zehn Kinderpalliativhelfern des MHD
  • Ausstattung des neuen ambulanten Malteser Kinderpalliativteams

 

Finanziell unterstützt wurde auch die „Würzburger-Hirntumor-Studie HIT“, deren Ziel eine Optimierung der Therapie und eine Verminderung von Spätfolgen bei Kindern mit bösartigen Hirntumoren ist.

Dies hat wesentlich dazu beigetragen, dass viele neue Therapiestandards bundesweit eingeführt werden konnten.

Auch die Nachfolgestudie „HIT 2000“ (unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Rutkowski, Universitätsklinik Würzburg) wurde solange unterstützt, bis öffentliche Mittel bzw. Fördergelder der Deutschen Kinderkrebsstiftung zur Verfügung standen.

Weitere Informationen zu Krebs- und Bluterkrankungen bei Kindern und Jugendlichen:

Trotz der Fortschritte der HIT 2000 Studie können auch heute noch nicht alle Kinder mit einem Hirntumor dauerhaft geheilt werden.

Deshalb unterstützt der Verein "Hilfe durch Spass e.V." die Entwicklung neuartiger Therapieansätze für Kinder und Jugendliche mit hochagressiven Tumoren, die im Folgenden dargestellt werden:

Das jüngste, sehr erfolgversprechende Förderobjekt ist einer Tumorabwehr mittels spezieller Immunzellen.

Zytotoxische T-Zellen sind als wichtige Abwehrzellen des Immunsystems nicht nur gegen Viren und andere Erreger aktiv, sondern sie können sich auch gegen Krebszellen richten.

Allerdings reicht diese Abwehr bei einer bösartigen Erkrankung allein eben nicht aus. 


Das Team um Priv.-Doz. Dr. Matthias Wölfl forscht nach Möglichkeiten, T-Zellen im Labor so zu vermehren und gegen den Tumor auszurichten, dass sie als Immuntherapie für die Patienten in Zukunft zur Verfügung stehen können.

In einem zweiten parallelen Projekt wird an der Universitäts-Kinderklinik Würzburg eine individualisierte Tumorimpfung zur Behandlung von Patienten mit dem Rückfall eines bösartigen Hirntumors (Glioblastom) bis zur klinischen Anwendung entwickelt.

Diese Arbeiten werden vom Team um Prof. Dr. Matthias Eyrich durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie hier : Päd. Onkologie, Universitäts-Kinderklinik Würzburg

Offizielle Webseite:
www.hilfedurchspass.de

Träger und Betreiber:
Hilfe durch Spaß e.V.   

1. Vors.: Andreas Menzel
Stellv. Vorstände:
Michael Ax, Dr. Helmut Strohmeier
Zeppelinstr. 68
97074 Würzburg

Spendenkonto:
Hilfe durch Spaß e.V.
Sparkasse Mainfranken Würzburg
IBAN: DE81 7905 0000 0001 8028 83
BIC: BYLADEM1SWU